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Sony – das steht wie keine andere Marke für Innovation. Sony Walkman, Sony Playstation, Sony Vaio. Und jetzt kommt noch eine erfolgreiche Reihe hinzu: Sony Playstation Portable. Das japanische Unternehmen will damit den bisher von Nintendo regierten mobilen Spielekonsolenmarkt ergattern. Wir haben eine PSP zum Testen erhalten und werden Euch sagen, ob sie das hält, was sie verspricht.



Artikel:
Die PSP – mehr als ein Gameboy

Zur PSP „Spielekonsole“ zu sagen, grenzt an Gotteslästerung und gehört bestraft. In wenigen Schritten haben wir die PSP an unser WLAN-Netzwerk gekoppelt und surfen im Netz. Sicherlich nicht auf die komfortabelste Weise ohne Tastatur, aber die ließe sich noch nachrüsten. Auf der PSP lassen sich zusätzlich Bilder verwalten, Filme anschauen und natürlich MP3s anhören. Eins muss man ihr lassen: Gibt es momentan eine stylischere Version seinen Freunden die Bilder der letzten Party zu präsentieren als auf dem PSP?

 

Der Gameboy mit Bugattimotor
Es fällt schwer bei der Technik etwas zu bemängeln. Die PSP ist fast gleichschnell wie die Playstation 2. Der Vergleich: Während die PSP mit 32MB Hauptspeicher, 333 MHz Prozessor und 4 MB Grafikchip protzt, arbeitet der Nintendo DS mit 67 MHz und 4 MB Hauptspeicher. 

Das Display – wow. wow. wow.
Das Display war für uns das größte Highlight. Das 16:9 Display verfügt über 16,7 Millionen Farben und ist so präzise und scharf, dass man Spiele und Filme in einer ungewohnten Qualität sieht. Gerade bei Filmen stockte uns zwischendrin der Atem, was ein brilliantes Display in dieser kleinen Größe bewirken kann.  

Die UMDs – schon wieder ein neuer Standard
Natürlich, wie sollte es auch anders sein, versucht Sony einen neuen Standard herauszubringen. Es war noch nie die Art von Sony zu versuchen mit bestehenden Standards zurechtzukommen und deshalb erschufen sie extra für die PSP die UMD (Universal Media Disk). Diese kleine Disc hat 1,8 GB und birgt so genügend Platz für DVDs in sehr guter Qualität. Und wer selbst Daten vom PC auf die PSP bringen will (z.B. MP3s, eigene Filme, etc.) wird auch nicht enttäuscht: Über einen Sony Memory Stick-Slot kann man die Daten aufladen. 



Unser Fazit

Wir hatten die PSP ca. eine Woche zum Testen. Keine Frage: Die Leistung und gerade auch das Display sind einfach fantastisch. Beamerverwöhnte Zocker und Filmegucker wie wir waren von dem kristallklaren Display begeistert. Die Verarbeitung ist – typisch Sony – makellos. Trotzdem, die PSP hat auch ihre Schattenseiten. z.B. die hohen Preise: Während der Preis für die Konsole (~250 €) an sich durchaus gerechtfertigt erscheint, sind die Spiele mit ~50 € und UMD-Filme mit ~25 € schon richtig teuer. Wenn man sich überlegt, dass man für den gleichen Preis multiplayerfähige Spiele für die Playstation bekommt, dann ist dieser Preis doch etwas sehr hoch. Weiterer Nachteil: Das Display ist extrem schmutz- und kratzempfindlich, wer lange Spaß mit seiner PSP haben will, sollte unbedingt eine Schutzfolie kaufen.

Wer auf sein Geld schauen will/muss, für den ist die PSP nichts. Für alle Anderen ist sie nicht nur die leistungsstärkste mobile Konsole, sondern ein Kultsymbol ala Ipod. Egal wohin wir die PSP mitgenommen haben, wir haben Aufsehen erregt.

  10.03.2006  (fp)  

Galerie:



Durchschnittsnote: 2.9   
 



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